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 Die Weltverbesserer

Die Weltverbesserer AG – ein neues Projekt unserer Ganztagsschule

Ab August 2018 gab es an unserer Schule eine besondere Arbeitsgemeinschaft: Die „Weltverbesserer“. Natalie Karij betreute im ersten Halbjahr des laufenden Schuljahres eine Gruppe von 15 Schülerinnen und Schülern.
Die zentrale Frage war von Anfang an: Wie können wir gemeinsam die Welt etwas besser machen?
Für die AG-Leitung stellte sich vor allem die Aufgabe: Wie kann ich unseren Kindern und Jugendlichen ein neues Denken zu Natur und Müll vermitteln?
Zu Beginn stand ein Spaziergang zum Rheinufer verbunden mit einer ersten Müllsammelaktion auf dem Programm. Nach nicht einmal einem Kilometer stellten die Schülerinnen und Schüler fest, dass sie bereits mehr Müll eingesammelt hatten als in eine große Mülltonne passte. Großes Erstaunen unter den Kids, denn so viel hatte niemand erwartet.

Den Teilnehmern wurde nachfolgend die Aufgabe gestellt, aus dem Müll Kunstwerke herzustellen, Kunstwerke zum Nachdenken. Warum den Müll sofort wegwerfen, wenn man ihn noch für etwas Anderes benutzen kann? Um genügend Material für alle zu haben, stellte ein Unternehmen Teil seines Mülls zur Verfügung. Während der folgenden AG-Nachmittage boten sich viele Gelegenheiten, mit der Gruppe anhand ihrer Kunstwerke die Thematik „Müll“ in vielerlei Hinsicht zu beleuchten.
Am 12.12.2018, dem letzten AG-Tag, wurde das beste Objekt sogar mit einem Preis ausgezeichnet. Acht Kunstwerke hatten die Teilnehmer während des Kurses hergestellt, nun durften sie selbst den Gewinner wählen.
Gewonnen hat Gabriel Simon Job aus der Klasse 5d. Er hatte sich für die Figuren aus dem Zeichentrickfilm „Susi und Strolch“ entschieden. Damit möchte er auf das problematische Themenfeld „Tiere – Essen – Mensch“ hinweisen.

Haben Tiere Müll in sich? Essen wir Müll? Haben wir Müll in uns?
Die Schule wertet diesen Ansatz und die positiven Ideen und Gedanken der Kinder als wichtigen Erfolg im Hinblick auf eine bessere Zukunft. Ein Prozess des Umdenkens hat bei einigen Teilnehmern schon begonnen. Das kann der erste Schritt zur Verbesserung von Wasser, Natur und Umwelt werden, denn Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft und sollten von klein an lernen, den Müll ordentlich zu entsorgen oder, noch besser, gar nicht erst entstehen zu lassen.
Als Gewinn gab es übrigens eine Papiertüte mit Alternativen zu Plastik wie zum Beispiel einen Becher aus Bambus und eine Zahnbürste aus Holz. Artikel, die man täglich benutzen kann und das ganz ohne Plastik!

Der Gewinner:



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